Navigation Sub-Navigation Zur Bildversion
Dank eines behutsamen Wiederaufbaus bietet Burg Sooneck heute ein relativ authentisches Bild einer mittelalterlichen Burganlage. Mauern und Putzreste blieben erhalten, Zufügungen wurden nur zurückhaltend vorgenommen.
Burg Sooneck bildete zusammen mit der stromaufwärts gelegenen Burg Reichenstein ein wehrhaftes Burgensystem, das dem Schutz der Besitzungen der Aachener Abtei Kornelimünster bei Trechtingshausen diente. Als Vögte waren im 12. und 13. Jahrhundert - wie auf Reichenstein - die Ritter von Bolanden, ab 1241 die Herren von Hohenfels eingesetzt.
Ihre Übergriffe und der unrechtmäßig eingezogene Rheinzoll brachten die Raubritter ins Visier des Rheinischen Städtebundes, der 1254 Sooneck belagerte. König Rudolf von Habsburg eroberte und zerstörte 1282 alle Burgen der Vögte.
Das für Sooneck ausgesprochene Bauverbot wurde erst 1344 wieder aufgehoben, nachdem Besitz und Vogtei an Kurmainz gefallen waren.
Die Anlage wurde im pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 von französischen Truppen gesprengt. 1834 kaufte der preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm zusammen mit seinen Brüdern Carl und Albrecht die Ruine, woraufhin sie von 1842 bis 1861 zum Jagdschloss am Soonwald ausgebaut wurde. Damit ist Sooneck nach Rheinstein und Stolzenfels die dritte und letzte der von den Hohenzollern wieder aufgebauten Rheinburgen.
Die Anlage des 14. Jahrhunderts blieb dabei im Kern erhalten. Die viereckige Hauptburg steht am höchsten Punkt des Burgareals im Nordwesten. In seiner Osthälfte erscheint der Wohnbau, auf der Angriffseite im Westen ein kleiner Burghof sowie der mächtige viereckige Bergfried, der teils noch originale Zinnen und Erkertürmchen hat.
Im 19. Jahrhundert nur äußerst sparsam möbliert, findet sich hier heute eine zeitgenössische Ausstattung der Empire- und Biedermeierzeit aus den Schlössern Stolzenfels und Koblenz.
55413 Niederheimbach
Eigentümerin:
Land Rheinland-Pfalz
Tel. (06743) 6064
Öffnungszeiten:
Besichtigung der Innenräume nur mit Führung.
1.April bis 30.September 9-18 Uhr
1.Oktober bis 30.November und 1.Januar bis 31.März: 9-13, 14-17 Uhr, letzter Einlass 30 Min. vor Schließung. Im Dezember und am 1.Werktag jeder Woche geschlossen.
Anfahrt:
Zufahrt von der Bundesstraße 9 aus, ca. 2,5 km nach Ortsausgang Trechtingshausen links abbiegen (noch vor dem Ortsrand von Niederheimbach), ca. 1 km durch die Weinberge zum Parkplatz (für ca. 10 bis 15 PKW). Von dort ca. 400 m Fußweg durch den Wald zur Burg.
Ab Bahnstation Niederheimbach ca. 2 km, von der Schiffsanlegestelle in Niederheimbach ca. 1,5 km an der B 9 entlang in Richtung Trechtingshausen, wenige Meter nach dem Ortsausgang Niederheimbach die beschilderte Abzweigung zur Burg.
Weitere Bilder
Holger Klaes
Sub-Navigation:
Navigation:
Home
Sitemap
E-Cards
Impressum
Presse
Textversion
Highlights
Das Tal
Sehenswertes
Burgen
Brömserburg
Burg Klopp
Mäuseturm
Ehrenfels
Rheinstein
Reichenstein
Sooneck
Heimburg
Ruine Fürstenberg
Stahleck
Stahlberg
Pfalzgrafenstein
Gutenfels
Schönburg
Burg Katz
Reichenberg
Rheinfels
Burg Maus
Feindliche Brüder
Römisches Kastell
Kurfürstliche Burg
Osterspai
Marksburg
Lahneck
Stolzenfels
Stadtburg Koblenz
Schloss Koblenz
Ehrenbreitstein
Orte
Koblenz
Braubach
Boppard
St. Goar
Oberwesel
Bacharach
Rüdesheim
Kirchen
Liebfrauen, Oberwesel
Abtei St. Hildegard, Rüdesheim
Rochuskapelle, Bingen
St. Martin, Bingen
Clemenskapelle, Trechtingshausen
St. Martin, Lorch
St. Mauritius, Oberdiebach
St. Peter, Bacharach
Wernerkapelle, Bacharach
St. Martin, Oberwesel
Stiftskirche, St. Goar
Propsteikirche, Hirzenach
Wallfahrtskirche Bornhofen
St. Severus, Boppard
Karmeliterkirche, Boppard
St. Lambertus, Spay
St. Johannis, Lahnstein
St. Kastor, Koblenz
St. Florin, Koblenz
Liebfrauen, Koblenz
Herz-Jesu-Kirche, Koblenz
St. Josef, Koblenz
Museen
Stadtmuseum Boppard
Weinmuseum
Hist.Museum am Strom
Mittelrheinmuseum
Landesmuseum
Rheinmuseum
Blüchermuseum
Besucherzentrum Loreley
Ludwig Museum
Kulturhaus Oberwesel
Ausblicke
Rochusberg
Binger Loch
Binger Pforte
Tal bei Bacharach
Tal bei Oberwesel
Loreley
St. Goar
Wellmich
Bopparder Schleife
Lahnsteiner Pforte
Deutsches Eck
Natur
Landschaft
Entstehung
Klima
Schutzgebiete
Ruppertsklamm
Koppelstein-Helmestal
Rheinhänge
Morgenbachtal
Rüdesheimer Aue
Bei Lorch
Pflanzen und Tiere
Frühjahr
Sommer
Herbst
Winter
Lebensräume
Der Strom
Quellen und Bäche
Felsen
Wiesen und Weiden
Weinberge
Wald
Kultur
Geschichte
Römerzeit
Mittelalter
Neuzeit
19. Jahrhundert
20. Jahrhundert
Rheinromantik
Literatur
Kunst
Musik
Mythen und Sagen
Feindliche Brüder
Mäuseturm
Loreley
Burgensagen
Weinbau
Anbaugebiete
Rebsorten und Weine
Lagen
Winzer
UNESCO
Welterbeprogramm
Kriterien
Welterbestätten in Deutschland
Welterbe Mittelrheintal
Chronologie
Antrag
Managementplan
Anerkennung
Freizeit
Veranstaltungen
Kalender
Wandern und Radfahren
Wanderwege
Rheinburgen-wanderweg
Rheinsteig
Rheinhöhenweg
Radwege
Schifffahren
Fähren
Ausflugsschiffe
Reisewege
Sport und Wellness
Rheinmarathon
Skaten
Golf
Klettern
Wassersport
Wellness
Tourismus
Anfahrt
Flugzeug
Auto
Bahn
Unterkunft
Hotels
Ferienwohnungen
Jugendherbergen
Campingplätze
Essen & Trinken
Restaurants
Welterbewirte
Straußwirtschaften
Angebote
Einzelreisen
Gruppenreisen
Barrierefreies Reisen
Lesenswertes
Prospekte
Bestellservice
Literatur
Links
Region
Land und Leute
Orte
Koblenz
Lahnstein
Rhens
Braubach
Boppard
Kamp-Bornhofen
St.Goarshausen
St. Goar
Oberwesel
Kaub
Bacharach
Lorch
Bingen
Rüdesheim
Menschen
Winzer
Fährmann
Museumsleiter
Daten und Fakten
Kulinarisches
Shop
Projekte
Großprojekte
Ausstellungen
Tschechien 2010
Japan 2007/2008
China 2005/2006
Sonderbriefmarke
Politik und Verwaltung
Landesebene
Kommunale Ebene
Welterbesekretariat
Kids
Was ist was?
Das große Rennen
Trainingslager
Kids on Tour
Materialien