Kamp-Bornhofen bei Nacht | © Henry Tornow

LEADER 2023 - 2029

Fortschreibung der LEADER-Entwicklungsstrategie

 

Die Region Welterbe Oberes Mittelrheintal ist seit dem Jahr 2000 anerkannte Förderregion im Europäischen LEADER-Programm. Mit dem Förderprogramm werden vielfältige Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums bezuschusst. Auch im Mittelrheintal konnten dank LEADER zahlreiche Projekte in den vergangenen 21 Jahren gefördert werden, die zur positiven Entwicklung der Region beigetragen haben. Diese Erfolgsgeschichte soll nun fortgesetzt werden.

 

Grundlage für die Teilnahme einer Region am LEADER-Programm bildet eine sogenannte „Lokale Integrierte Entwicklungsstrategie“ kurz LILE. Darin enthalten sind neben einer fundierten Stärken-/Schwächen Analyse der Region die wichtigsten Handlungsfelder und Förderschwerpunkte der nächsten Jahre, das Verfahren zur Projektauswahl sowie die Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums (Lokale Aktionsgruppe , kurz LAG). Alle 7 Jahre wird diese Strategie auf den neusten Stand gebracht und die Region bewirbt sich damit erneut beim Land Rheinland-Pfalz um eine Aufnahme in die nächste Förderperiode. Aktuell läuft das Bewerbungsverfahren für den Förderzeitraum 2023 bis 2029. Das Mittelrheintal will auch diesmal wieder mit dabei sein. Vor allem mit Blick auf die BUGA 2029 soll das LEADER-Programm einen wichtigen Baustein zur Finanzierung innovativer Projekte zur Entwicklung der Region Mittelrheintal bilden.

 

Transparenz und Bürgerbeteiligung gemäß des Bottom-Up-Prinzips sind ein grundlegender Baustein bei der Erstellung der Entwicklungsstrategie. Für ein erstes Stimmungsbild wurde daher eine breit angelegte Online-Umfrage durchgeführt, in der die BürgerInnen Ihre Meinungen und Empfehlungen zu den zukünftigen Handlungsbedarfen im Welterbetal kundtun konnten. Am 05. Juli folgte die offizielle Auftaktveranstaltung im Rahmen der öffentlichen LAG Sitzung (Download der Präsentation) und im weitere Erarbeitungsprozess fanden Workshops mit verschiedenen Arbeitskreisen statt:

 

 

In der Konkretisierungsphase soll es zudem eine Bügerforum geben, in dessen Rahmen die Zwischenergebnisse vorgestellt und disskutiert werden.