4. Steillagen Treffen: Mittelrhein 04.-06.05.2026
Beim Treffen des Steillagen-Netzwerks 2026 am Mittelrhein standen Exkursionen und Besichtigungen von Weingütern und LEADER-Projekten sowie eine Fachtagung auf dem abwechslungsreichen Programm.
Viti-Forst im Weinbau vom Weingut Heilemann
In Lorchhausen hat das Weingut Heilemann aus Kaub eine Viti-Forst-Anlage installiert. Hierbei werden Bäume, Sträucher und Kräuter zusammen mit Weinreben auf einer Fläche gepflanzt. Sie sorgen für mehr Biodiversität, weniger Monokultur und eine bessere Flächennutzung. Agroforstsysteme sind ein vielversprechender Ansatz, die Resilienz und die Wirtschaftlichkeit von Produktionsanlagen zu steigern. Diese haben ein großes Potenzial, stabilere Mikroklimata zu schaffen, Nährstoff- und Wasserhaushalte auszugleichen sowie unter- und oberirdische Diversität zu fördern.
Das Weingut Heilemann übernahm in Kaub am Mittelrhein vor ein paar Jahren das Weingut Hillesheim. Kai und Kristina Heilemann bewirtschaften die Weinberge am Rhein in den Steillagen biologisch und nachhaltig in reiner Handarbeit. Beide studierten Weinbau und Oenologie und bauen nach eigenen Angaben puristischen 100-prozentigen Naturwein aus. Es werden keine Behandlungsmittel verwendet. Das Weingut ist Mitgliedsbetrieb bei ECOVIN. Mittels Cowndfunding haben sie die erste Viti-Forst-Anlage am Mittelrhein angelegt. Neben den Riesling- und Sivaner-Reben wurden zwischen den Rebzeilen Quittenbäume, Weinbergs-Pfirsiche und Ess-Kastanien gepflanzt. Darüber hinaus beleben Kräuterbeete mit Thymian, Majoran, Estragon und Oregano sowie Himbeer-Sträucher die Biodiversität im Viti-Forst-Weinberg. Am Rand des Wingerts haben die Heilemanns Weiden gepflanzt, die später als Material zum Anbinden der Fruchtruten genutzt werden sollen.
Querterrassenpionier Gilbert Laquai
Der nächste Besichtigungstermin galt den Querterrassen in Lorch vom Weingut Paul Laquai. Der Winzer Gilbert Laquai ist seit der Gründung beim Steillagen-Netzwerk dabei. Er bewirtschaftet mit seinem Bruder Gundolf und seinen Söhnen André und Hendrik mittlerweile 24 Hektar Rebfläche. Davon sind mehr als die Hälfte im Querterrassenanbau angelegt. Die Familie Laquai engagiert sich sehr stark für den Erhalt der Weinkulturlandschaft im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal. Das Weingut ist Mitglied in der Organisation Fair and Green, bei der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Weinphilosophie steht. Die Förderung der Biodiversität in den Weinbergen, nicht zuletzt durch die vielen bewachsenen Böschungen auf den Querterrassen wird durch ein gezieltes Begrünungsmanagement erreicht. Die Pflege kultureller Schätze wie alte Weinbergstrockenmauern und historische Hohlwege steht ebenfalls im Fokus des Weingutes, das zum Weinanbaugebiet Rheingau gehört. 1990 hatten die Laquai-Brüder mit der Bearbeitung von 2,5 ha Weinbergen von einem Betriebsgebäude aus mitten in Lorch begonnen. Gilbert Laquai hat sich schon früh für die Flurbereinigung in Lorch eingesetzt und diese maßgelblich mit geprägt. 2008 wurden die Querterrassen gedrückt mit Unterstützung des Spezialunternehmens Schwörer aus der Ortenau. In den ersten Jahren gab es Widerstände und Zweifel aus den Kreisen der benachbarten Winzer. Inzwischen werden die zahlreichen Vorteile dieser Art Weinbau immer mehr sichtbar. Da sind neben der einfacheren Bewirtschaftung durch Raupen und Spezialschlepper, die guten Weinqualitäten dank guter Belichtung und Belüftung der Reben mit dem Resultat der Erzielung gesunder und vollreifer Trauben zu nennen. Des Weiteren erwiesen sich die Querterrassen als Hotspot für Flora und Fauna. Brutgebiete der Zipp- und Zaunammer sowie das Vorkommen zahlreicher seltener Schmetterlinge und Wildbienen erfreuen Naturfreunde, Weinkunden und Winzerfamilie gleichermaßen.
Mit der Hochschule Geisenheim wird ein Forschungsprojekt BioQuiS auch auf Flächen des Weingutes Laquai durchgeführt. Die Abkürzung BioQuiS steht für Förderung der Biodiversität durch Querterrassierung im Steillagenweinbau. Die traditionelle Bewirtschaftung der Steillagen mit meist kleinparzellierten Terrassenlagen führt zu abwechslungsreichen Landschaften. Durch die Nutzungsaufgabe und Intensivierung der Mechanisierung der Weinberge in Falllinie ist der Lebensraum für viele gefährdete Pflanzen- und Tierarten verloren gegangen. Hier setzt BioQuiS an. Es wird erforscht, ob querterrassierte Weinberge mit ihren Böschungen diesen Lebensraum ersetzen und so die biologische Vielfalt im Weinberg fördern? Wie wirkt sich ein solcher Weinbau auf den Ertrag, die Aromabildung, die Inhaltsstoffe des Weines und die Rebengesundheit aus? So heißt es zur Erklärung des Projektes im Internet.
Das Weingut Laquai betreibt darüber hinaus ein großes ehrenamtliches Engagement als Partnerbetrieb von „Vino Vincenz“: Zusammen mit den „Rheingau Werkstätten“ einer staatlich anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen wird ein zwei Hektar großer Weinberg bewirtschaftet. Dieses Projekt fördert Inklusion und Teilhabe in der Region.
Das Weingut Laquai ist seit einigen Jahren aus der Ortsmitte in den Norden der Gemeinde Lorch ausgesiedelt, auf ein Gelände eines ehemaligen Bundeswehrgeländes. Am alten Standort in der Ortsmitte ist eine Weinwirtschaft verblieben, die im Sinne der Familie Laquai von einem Pächterehepaar betrieben wird. Sie bieten hervorragende Speisen und natürlich die ausgezeichneten Weine vom Weingut Paul Laquai an. Vermarktet werden die Weine außerdem über eine eigene Vinothek im Herzen der Landeshauptstadt Wiesbaden. Viele Events und Weinfeste im Rheingau sind ohne die Steillagen-Weine von Laquai undenkbar. Gilbert Laquai fährt mit dem familieneigenen Kleintransporter auch noch sehr viele Kunden im gesamten Bundesgebiet an. Der persönliche Kontakt bei der Weinauslieferung kann durch keine DPD- oder UPS-Lieferung ersetzt werden. Eine Weinprobe im neuen Kellergebäude sowie die Weine beim Abendessen in der Weinwirtschaft überzeugten auf der ganzen Linie. Der Name Laquai steht für höchste Qualität im Steillagenweinbau in Deutschland mit einem bemerkenswerten Beitrag zur Nachhaltigkeit.
Steillagentagung
Am nächsten Tag fand im Hilchenhaus in Lorch die Steillagentagung zum Thema "Landschaft im Wandel: Werte Erhalten - Gestalten - Verwalten?" statt. Max Hendgen (Weinbauverband Mittelrhein) führte souverän durch die Veranstaltung mit folgenden Präsentationen:
Welche Landschaft wollen wir? Landschaftsgestaltung unter ästhetischen Gesichtspunkten. Raimund Rodewald, ehemaliger Geschäftsführer der Stiftung Landschaftsschutz, Schweiz Download
Landschaftsmosaik Oberes Mittelrheintal – 150 Jahre Landschaft im Wandel, Zukunft als Reallabor. Dr. Jörn Schultheiß, Hochschule Geisenheim University, Kompetenzzentrums Kulturlandschaft (KULT) Download
Zukunftsstiftung Remstal – Neue Konzepte für Weinbergsbrachen? Johannes Schwegler, Zukunftsstiftung Remstal Download
Rebflächenbörse und Brachenmanagement – LEADER-Projekt Luxemburg. Felix Weyer, Projektmanager, Luxemburg Download
Herausforderung in der Beweidung von Brachflächen in Steillagen – am Beispiel Mosel. Torben Alles, DLR Mosel Download
Steillagen-Allianz Sachsen. Dr. Annette Fiss, Projektkoordination Download
Weingärten im Biotopverbund - Naturpark Südsteiermark. Mag.a Anna Luidold, Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH, Österreich Download
AHR Kulturweinbau. Carolin Groß, Ahrwein e.V. - Präsentation auf Anfrage bei Ahrwein e.V.
In einer Podiumsdiskussion zu dem Thema "Was ist die Steillage wert? Perspektiven aus Kultur, Landschaft, Wirtschaft, Ökologie und Gesellschaft" diskutierte Bernd Wechsler vom Kompetenzzentrum Weinmarketing mit Theresa Breuer (Weingut Breuer), Nadya König-Lehrmann (Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal), Carolin Groß, Jörn Schultheiß und Raimund Rodewald.
Zusammenfassend war klar, dass die Zukunft des Steillagenweinbaus nur gemeinsam gestaltet werden kann – durch Vernetzung, innovative Ideen und das Zusammendenken von Weinbau, Kulturlandschaft und Regionalentwicklung.
Zusätzlicher Fachbericht zum 06.05.2026:
Rettung einer Steillagen-Relikt-Weinbaulandschaft durch ein integriertes Modellvorhaben der Flurbereinigung im unteren Lahntal. Frank Böwingloh und Heiko Stumm, beide DLR Westerwald-Osteifel Download
Am Nachmittag ging es für die Steillagen Netzwerkler weiter über den Rhein nach Bacharach.
Betriebsbesichtigung Weingut Dr. Kauer
Das Weingut Dr. Kauer in Bacharach führt Randolf Kauer mit seinen beiden Töchtern Anne und Lena. Er hatte das Weingut zusammen mit seiner Frau Martina im Jahre 1982 gegründet und sozusagen aus dem Nichts aufgebaut – ohne eigenen Keller und eigene Betriebsgebäude. Mit einem Weinberg von 0,2 ha hatte es damals angefangen. Im Jahre 1995 wurde ein altes renommiertes Kellereigebäude in der Mainzerstraße Nr. 21 in Bacharach gekauft. Prof. Dr. Randolf Kauer hatte den Lehrstuhl für Ökologischen Weinbau an der Hochschule in Geisenheim inne und betrieb das Weingut, selbstverständlich ebenfalls in ökologischer Anbauweise, im Nebenerwerb. Leider ist seine Frau Martina im Jahre 2022 verstorben und hinterließ eine große Lücke in der Familie und im Weingut Dr. Kauer. Töchter und Vater entschieden, den Betrieb weiterzuführen und Randolf Kauer kann sich im Ruhestand noch intensiver dem Weingut widmen. Tochter Anne führt es nun im Haupterwerb. Tochter Lena als Lehrerin hilft so gut es geht mit. Die Rebfläche umfasst mittlerweile 4 Hektar in den Steillagen von Bacharach, Niederheimbach und Oberwesel im Anbaugebiet Mittelrhein. Randolf zeichnet für die Arbeiten in Weinberg und Keller, Anne für Keller und Marketing verantwortlich. Mit 5 – 6 Aushilfskräften wird beispielsweise die aufwändige Traubenlese bewerkstelligt. Den Rebsortenspiegel dominieren 75 % Rieslingreben. Daneben haben die Kauers weiße und rote Burgundersorten gepflanzt und seit einigen Jahren auch pilzwiderstandsfähige Sorten wie Souvignier Gris, Cabernet Blanc und Musaris. Die meisten Arbeiten in den Weinbergen werden von einem Lohnunternehmer durchgeführt, beispielsweise der Pflanzenschutz mit den für den Ökologischen Anbau zugelassenen Präparaten. Sehr viel wert legt Randolf Kauer auf den Boden mit entsprechendem Humus- und Wasserhaltemanagement. In der Wasserversorgung der Reben sieht der Geisenheimer Professor eine der größten Herausforderungen für die Zukunft. Künstliche Bewässerung sei auf Dauer aus gesellschaftlichen Aspekten nicht vertretbar. In der Vermarktung setzt das Weingut Dr. Kauer besonders auf die Ansprache jüngerer Kunden. Anne Kauer beherrscht das Medium Internet und die Präsentation auf den sozialen Netzwerken aus dem Effeff. Die Probe der aktuellen Kollektion der Weine und Sekte aus dem Hause Dr. Kauer überzeugte durch eine hohe Qualität und bereitete sehr großen Genuss.
BUGA 2029
Während der Weinprobe nutzte Wiebke Neumann die Gelegenheit, den Anwesenden die neuesten Informationen zur BUGA 2029 im Mittelrheintal zu geben. Das erdachte Ausstellungs- und Erlebniskonzept wird konsequent weiterentwickelt. Die BUGA 29 umfasst entlang von 67 Rheinkilometern acht BUGA-Parks mit fünf Ausstellungsflächen. Diese verteilen sich auf etwa 40 Hektar und präsentieren ein breites Spektrum an gärtnerischen Themen. Selbstverständlich wird auch das Thema Wein und Weinkulturlandschaft am Mittelrhein bespielt. Die Themen Gesundheit und Zukunft stehen im Zeichen von Bewegung, Ernährung und einem nachhaltigen Lebensstil. Die Besucher sollen auf der BUGA 2029 Ideen erleben für eine klimafreundliche Zukunft und eine gesunde Lebensweise im Einklang mit der Umwelt. In diesem Jahr 2026 beginnen die Baumaßnahmen für die Projektflächen. Dann wird die BUGA auch für die Bevölkerung am Rhein sichtbar. Die touristische Vermarktung wird im Jahr 2027 gestartet. 2028 sollen erste Baumaßnahmen abgeschlossen sein und der Ticketverkauf an Endverbraucher beginnt. In 2029 sind dann hoffentlich alle geplanten Baumaßnahmen abgeschlossen, so dass die Eröffnung gefeiert werden kann. Sechs Monate heißt es dann: Kommen Sie zur BUGA 2029 im Oberen Mittelrheintal von April bis Oktober. Die neu geschaffenen BUGA-Parks werden auch in Zukunft über das Großereignis hinaus nachhaltig genutzt werden.
Wein und LEADER ab der Lahn
Den letzten Programmpunkt beim Steillagen-Netzwerk Treffen bildete eine Exkursion an die Lahn in die Weinbauorte Weinähr und Obernhof. Dort wurden in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Weinbau-Flurbereinigungsverfahren sowie einige interessante LEADER-Projekte verwirklicht. Der Weinbau an der Lahn hat eine lange Tradition. In besten Zeiten gab es rund 100 ha Rebfläche zwischen Lahnstein und Limburg. Heute bewirtschaften noch sechs Betriebe Reben auf 6 ha in den Ortschaften Weinähr und Obernhof. Beide Orte fanden eine erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1266 und 1267. Mit dem eingeleiteten Flurbereinigungsverfahren soll nun der Steillagenweinbau an der Lahn erhalten und bis auf ca. 15 Hektar ausgebaut werden. Das Verfahren wird vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Westerwald-Osteifel betreut. Die Kosten liegen bei 4 Mio. Euro. Durch die Flurbereinigung soll die Möglichkeit eröffnet werden, den Weinbau an der Lahn für zukünftige Generationen zu sichern. Die Weinbaubetriebe haben eine strukturelle Veränderung in der Flächenausstattung erhalten. Brach liegendes Gelände im Anschluss an die neu ausgewiesenen Rebflächen werden freigestellt und dauerhaft offen gehalten. Auf der Grundlage des bestehenden Wegenetzes konnten die Voraussetzungen für den Einsatz eines Raupenmechanisierungssystemes (RMS) zur maschinellen Bewirtschaftung der Steillagen-Weinberge geschaffen werden. Aus landespflegerischer Sicht trug das Verfahren dazu bei, einen langfristig tragfähigen Ausgleich zwischen ökonomischen und ökologischen Ansprüchen herzustellen.
Im Jahre 2021 wurde der „verein geweinschaft e.V.“ gegründet, der das LEADER Projekt Bürgerweinberg, je eine Weinbergsfläche in der Gemeinde Obernhof und eine in der Gemeinde Weinähr durchführt. Die 70 Vereinsmitglieder wollen eine nachhaltige Bewirtschaftung dieser Steillagenweinberge garantieren. Gepflanzt wurden neben Riesling und Spätburgunder unter anderem neue pilzwiderstandsfähige Rebsorten wie Souvignier Gris und Cabernet Cortis, aber auch alte historische Reben, wie Weißer Heunisch. Die sechs Weinbetriebe an der Lahn sind: Weingut & Weinschänke Uwe und Sabine Haxel in Obernhof, Weingut Massengeil-Beck in Obernhof, das Bioweingut Schreiberlay in Obernhof, das Unternehmen Weingenuss Wagner in Obernhof sowie das Weinhaus und Restaurant Treis in Weinähr und der „Verein geweinschaft e.V. in Obernhof und Weinähr.
Die Weinbaubetriebe an der Lahn sind, wie schon aus der Namensgebung der Unternehmen ersichtlich, sehr eng mit dem Tourismus verbunden. So kommt es nicht von ungefähr, das viele LEADER Projekte dieser sinnvollen Verbindung von Weinbau und Tourismus zuzuordnen sind. Wanderwege wie der LahnWeinStieg mit vier Rundwegen, dem längsten über 11 Kilometer, durch eine beeindruckende Landschaft mit guter Beschilderung und einigen Kletter-Passagen locken eine Vielzahl von Gästen in die Region. Diese neu angelegte Tour, die die Weinhänge von Obernhof und Weinähr verbindet, kann ohne Übertreibung mit „spannend, sportlich und spektakulär“ beschrieben werden. Das Sportliche am Lahnweinstieg bedeutet, dass es zum einen 463 Höhenmeter aufwärts und ebenso wieder abwärts geht.
In Obernhof wurde ein Trullo errichtet, eine Schutzhütte im Weinbergsgelände, die sich hervorragend für Weinfeste eignet und als Station bei Besichtigungen dient. Im Rahmen der Exkursion des Steillagen Netzwerks wurden hier mehrere LEADER-geförderte Vorhaben vorgestellt, die beispielhaft zeigen, wie Weinbau, Tourismus, Naherholung und Regionalentwicklung gemeinsam gestärkt werden können. Dazu zählen neben dem erwähnten Bürgerweinberg auch eine Wetterstation in Obernhof, der genannte LahnWeinStieg, ein Weinautomat in Weinähr sowie die Bootsanleger mit Elektroladesäulen entlang der Lahn.
Mit einem schmackhaften Mittagsimbiss und einer Auswahl guter Sekte und Weine aus Obernhof und Weinähr endete das Steillagen-Netzwerk Treffen an Rhein und Lahn, das in hervorragender Weise von Nico Melchior und Andrea Kirchmair organisiert worden war.
Herzlichen Dank an Gerd Knebel (LAG Mosel & DWZ Redaktion Koblenz), der den Großteil des Berichts geschrieben und zur Verfügung gestellt hat.







