Sorten Erläuterung Kesterter Schwarze

Reginalsorte, Rarität

Kesterter Schwarze

Kesterter Schwarze | © Dr. Braun-LüllemannReginalsorte, Rarität

Die bisher älteste bekannte Lokalsorte aus dem Mittelrheintal.  Der Ursprung liegt in Kestert und könnte bereits Anfang des  19. Jahrhunderts aus historisch erwähnten Sämlingsversuchen hervorgegangen sein.  Das Synonym `Bertzemichels` oder `Bertese Michels` geht auf ihren Kesterter Züchter zurück.  Diese heute seltene Lokalsorte ist eine Mittelfrühe Süßkirsche und bildet große, langlebige und robuste Landschaftsbäume.

Die pechschwarze, kleine und weiche Kirsche ist bei Vollreife zuckersüß und voller Aroma Die Sorte eignet sich zum Frischverzehr ebenso hervorragend wie für alle Verarbeitungsarten. Die Sorte wurde aufgrund ihres hohen Zuckergaltes früher zum Süßen verwendet.

 

Herkunft/ Verbreitung

Alte, sehr aromatische Lokalsorte aus Kestert. Die Sorte wurde aufgrund ihres hohen Zuckergaltes früher zum Süßen verwendet


Baumeigenschaften

Sehr stark wachsend, bildet große, langlebige Landschaftsbäume etwas anfällig für Schrotschuss, sonst robust

 

Fruchteigenschaften

Schwarze, kleine bis mittelgroße Früchte mit mittelfestem Fleisch und hervorragendem Aroma

 

Verwendung/ Anbaueignung

Zum Frischgenuss wie zur Verwertung gleichermaßen gut geeignet, Eignung zu Brennzwecken zu vermuten


Reifewoche 

3. Kirschwoche (die 1. Kirschwoche beginnt mit der Reife der Sorte Früheste der Mark)

 

Merkmalgruppen

Frühsorte (früh bis mittelfrüh reifend, wird noch nicht von der Kirschfruchtfliege befallen)

Verarbeitungssorte, für Verarbeitungszwecke zu prüfen (z. B. Brennen, Einkochen)
Landschaftsbaum, starkwachsende, robuste Sorte für auch für etwas rauere Lagen

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