Rosengarten | © Langer & Lieber

Die Welterbe-Rose "Zauber der Loreley" kehrt zurück

Verkauf startet wieder ab Herbst 2026

Nach einer längeren Pause ist es endlich soweit: Die Welterbe-Rose „Zauber der Loreley“ wird ab Herbst 2026 wieder erhältlich sein. Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal hat die Voraussetzungen geschaffen, damit die beliebte Repräsentationsrose der UNESCO-Welterberegion künftig wieder dauerhaft vermehrt und vermarktet werden kann. Mit einem neuen professionellen Vermehrer und einem gesicherten Vertrieb steht einem erfolgreichen Neustart nichts mehr im Wege.

Die Rose „Zauber der Loreley“ ist weit mehr als eine Gartenrose. Sie ist Botschafterin des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal und steht für die Schönheit, Vielfalt und Einzigartigkeit der Kulturlandschaft zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz. Die mehrfarbigen Blüten in zarten Rosa-, Creme- und Gelbtönen sowie ihr klassischer Edelrosenduft machen sie zu einem besonderen Blickfang in Gärten und öffentlichen Grünanlagen. Die Sorte wurde vom Bopparder Rosenzüchter Klaus Zerwes eigens für das Obere Mittelrheintal gezüchtet und trägt seit 2010 den Namen „Zauber der Loreley“.

 

In den vergangenen Jahren war die Welterbe-Rose nicht im Handel erhältlich. Grund hierfür war die Suche nach einem neuen Vermehrungsbetrieb, um die langfristige Verfügbarkeit der Rose sicherzustellen. Diese Suche ist nun erfolgreich abgeschlossen. Die Pflanzen werden derzeit professionell vermehrt und stehen ab Herbst 2026 wieder für Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhaber, Kommunen und weiteren Interessierte zur Verfügung.

 

„Mit der Rückkehr der Welterbe-Rose setzen wir ein sichtbares Zeichen für unsere Region. Die Rose ‚Zauber der Loreley‘ verbindet Gartenkultur, regionale Identität und die einzigartige Landschaft des Oberen Mittelrheintals auf besondere Weise“, freut sich der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal.

 

Die Wiederaufnahme des Verkaufs erfolgt genau zur richtigen Zeit. Mit der Bundesgartenschau 2029 steht dem Oberen Mittelrheintal eines der bedeutendsten Garten- und Regionalentwicklungsprojekte Deutschlands bevor. Von April bis Oktober 2029 wird das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zum Schauplatz einer Bundesgartenschau, die Gartenkultur, Natur, Kulturlandschaft und regionale Lebensqualität auf einzigartige Weise miteinander verbindet.

 

Der Zweckverband verfolgt deshalb ein klares Ziel: Die Welterbe-Rose „Zauber der Loreley“ soll die Rose der BUGA 2029 werden. Bis zum Beginn der Bundesgartenschau sollen hunderte Exemplare in den Städten und Gemeinden des Welterbes, in öffentlichen Anlagen, den Welterbe-Gärten sowie in privaten Gärten erblühen und Besucherinnen und Besucher auf besondere Weise willkommen heißen. Als blühendes Symbol der Region soll die Rose die Bundesgartenschau 2029 begleiten und zugleich ein nachhaltiges Zeichen setzen, das weit über das Veranstaltungsjahr hinaus Bestand hat.

 

„Die Bundesgartenschau 2029 ist eine einmalige Chance, das Obere Mittelrheintal als blühende Kulturlandschaft zu präsentieren. Unsere Welterbe-Rose soll dabei ein verbindendes Element sein – sie steht für die Schönheit unserer Region, für Nachhaltigkeit und für die Menschen, die sich mit ihrer Heimat identifizieren“, erklärt der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal.

 

Bereits heute ruft der Zweckverband interessierte Städte und Gemeinden, Gartenbaubetriebe, Baumschulen, Gartencenter, Tourist-Informationen sowie weitere potenzielle Verkaufsstellen dazu auf, ihr Interesse an einer Zusammenarbeit zu bekunden. Ziel ist es, rechtzeitig vor der Bundesgartenschau ein möglichst flächendeckendes Netz an Verkaufs- und Präsentationsstellen im Welterbe und darüber hinaus aufzubauen.

 

Ebenso sind Kommunen eingeladen, die Welterbe-Rose künftig verstärkt in öffentlichen Grünanlagen, Parks, Kreisverkehren und an repräsentativen Orten zu pflanzen. So kann die „Zauber der Loreley“ schon in den kommenden Jahren zu einem sichtbaren Aushängeschild des UNESCO-Welterbes und der Bundesgartenschau 2029 heranwachsen.

 

Interessierte Kommunen sowie potenzielle Verkaufsstellen können sich bereits jetzt beim Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal melden. Weitere Informationen zum offiziellen Verkaufsstart werden rechtzeitig vor Beginn der Pflanzsaison veröffentlicht.

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