v.l.n.r. Dr. Maximilian Hendgen (Bauern- und Winzerverband Mittelrhein), Nadya König-Lehrmann (ZV Welterbe Oberes Mittelrheintal), Volker Boch (Landrat Rhein-Hunsrück-Kreis), Prof. Dr. Rainer Jung (HS Geisenheim), Nadine Hoffmann (Welterbesekretariat), Werner Eckert (SWR), Stefan Jedele (Mittelrhein-Wein e.V.), Jasmin Kettenbach (WBV Rheingau), Oliver Bock (FAZ), Simone Schiller (WBV Rheingau), Karolin König-Kunz (Welterbe-Gastgeberin), Christoph Schüßler (HS Geisenheim), Nico Melchior (ZV Welterbe Oberes Mittelrheintal), Wiebke Neumann (BUGA29 gGmbH), Bernd Wechsler (DLR)

Welterbe-Wein 2026: Oberheimbacher Riesling vom Weingut Eisenbach-Korn überzeugt die Jury

Zum fünften Mal hat der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal den Wettbewerb „Welterbe-Wein“ ausgerufen. In einer Blindverkostung hat sich ein trockener Riesling aus 2025 des Weinguts Eisenbach-Korn aus Oberheimbach durchgesetzt. Der Wein erhält ein Künstleretikett, das in diesem Jahr von der Illustratorin Mareike Knevels gestaltet wird und 2026 das Welterbe Oberes Mittelrheintal repräsentiert.

Das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal hat Anteile an den vier Weinanbaugebieten Mittelrhein, Rheingau, Rheinhessen und Nahe. Über diese Anbaugebiete hinweg wurde ein trockener Riesling mit typischem Säureniveau und einem ausgeprägten Aromaprofil gesucht, der im Jahr 2026 als „Welterbe-Wein“ die Region zwischen Bingen, Rüdesheim und Koblenz repräsentieren wird. Mehr als 30 Weine wurden von einer Jury blind verkostet – also ohne Details zu Wein oder Winzer zu kennen. Die Auswahlprobe wurde durch Professor Rainer Jung und Christoph Schüßler von der Hochschule Geisenheim University sowie durch die Mittelrhein-Weinwerbung professionell organisiert. Teil der Jury waren neben den Geisenheimer Oenologen auch Vertreterinnen und Vertreter des Welterbe-Managements, der Gastronomie und Tourismus, der Weinbauberatung und des Wein-Journalismus.

 

Der trockene Riesling vom Weingut Eisenbach-Korn ist in den Schiefer-Steillagen in Oberheimbach gewachsen. Trotz der Trockenheit im Jahr 2025 konnten die alten, tief wurzelnden Rebstöcke für eine tolle Vitalität sorgen. Die moderate Säure und ein Hauch natürlicher süße geben dem Riesling eine gute Struktur.

 

Eine Besonderheit des Weins sind die einmaligen Künstleretiketten von wechselnden regionalen Künstlerinnen und Künstlern. Für das Künstleretikett 2026 konnte der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal die Designerin Mareike Knevels gewinnen. Mareike Knevels studierte Freie Kunst, Visuelle Kommunikation und Kommunikationsdesign in Weimar, Barcelona und Mainz. Als Ex-Burgenbloggerin von Burg Sooneck ist ihr die Region bestens vertraut. In ihrem Buch „Zwischen Riesling, Tahini und Pixeln“ begibt sie sich auf die Suche nach dem Heimatgefühl im Oberen Mittelrheintal und spürt dem „zu Hause“ im Rheintal nach. Die Grundidee für das Künstleretikett wird gemeinsam mit dem Siegerweingut entwickelt.

 

Der Wein kann ab sofort beim Weingut Eisenbach-Korn vorbestellt werden. Die Vorstellung des Weins mit Künstleretikett erfolgt im Sommer.

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